Kategorie: Allgemein

Grenzen überwinden

Liebe Leserinnen und Leser,

es scheint, der diesjährige Sommer ist vorbei und wir bewegen uns schnurstracks auf den Herbst zu. Herbst – September – der 9. Monat des Jahres beginnt. Im Zusammenhang mit dem 9. Monat erinnerte ich mich unlängst an ein in der Tat schon mehrere Jahrzehnte zurückliegendes Strategie-Seminar während meines Volkswirtschaftsstudiums:

Unser Professor stellte uns die Aufgabe, neun Punkte, jeweils drei waagerecht und drei senkrecht in einem Quadrat angeordnet , mit nur vier Geraden so verbinden, dass kein Punkt unberührt bleibt.

Wir legten los. Probierten immer wieder neu. Es gelang uns nicht, alle 9 Punkte in diesem Quadrat zu verbinden.

Unser Professor schmunzelte und setzte den Impuls: „Ich habe Ihnen lediglich gesagt, dass Sie die 9 Punkten mit vier Geraden verbinden sollen, nicht dass er „verboten“ ist, über die Begrenzung „Quadrat“ hinaus zu zeichnen. Lernen Sie, außerhalb von Grenzen zu denken!“

Genau das war die Initialzündung und sofort hatten wir die Lösung!

inf-schule | Lösbarkeit von Problemen » Lösungen zum Neun-Punkte ...

Noch heute finde ich diese einfache Übung faszinierend!

Das Leben verlangt uns öfters die Fähigkeit ab, über Grenzen hinaus zu denken. Häufig, wenn ich im Leben vor Entscheidungen oder schwierigen Situationen stand, habe ich mich an diese 9 Punkte erinnert und nach Lösungen gesucht, die außerhalb fiktiver, meist von mir selbst gesetzten Grenzen lagen.

Probieren Sie es aus! Am Anfang benötigt man vielleicht einen Impuls, um den ersten Schritt tun zu können. Ich bin im Rahmen eines Coachings gerne Ihr „Impulsgeber“ und unterstütze Sie solange, wie Sie mich benötigen, um Ihre Lösung zu finden.

Ihre Sabine Sambill

„Alle Schranken sind bloß des Übersteigens wegen da.“   (Zitat: Novalis, 1772 -1801)

 

 

Gleichgewicht

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind dieses Jahr bereits im August angekommen. Der August ist einer meiner Lieblingsmonate. Vor allem natürlich, weil es der Geburtsmonat meines Sohnes ist und wir dieses Jahr mit ihm einen runden Geburtstag feiern konnten. Den August, den achten Monat, mag ich auch deshalb sehr, weil eine liegende Acht Ähnlichkeit mit dem mathematischen Zeichen für „unendlich“ hat und für mich gleichzeitig ein Symbol für Gleichgewicht bedeutet.

Gleichgewicht ist wichtig, egal was wir betrachten. Leider ist es so, dass in unserer modernen Welt vieles nicht mehr im Gleichgewicht ist. Die Natur ist im Ungleichgewicht, wir merken es daran, dass Wetterextreme mit immer verheerenderen Folgen auftreten, die Schere zwischen arm und immens reich auf der Welt und auch in Deutschland wird immer größer wird. Die Arbeitsbelastung in einigen Bereichen der Wirtschaft durch Stellenabbau, Stress und Druck weiter zunimmt, während – infolge des wirtschaftlichen Abschwungs, beschleunigt durch den Corona-Shutdown – auf der anderen Seite die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen und deren Angestellten gerade zerstört wurde.

Nun verhalten wir Menschen uns in Ausnahmesituationen völlig unterschiedlich. Viele von uns sind in der Lage, sich durch kluges Überlegen und Veränderungskompetenz konstruktiv auf neue Situationen einzustellen (vgl. auch meinen Juni-Blog „Jahres-Halbzeit“) und recht schnell einen Plan „B“ zu entwickeln. Darüber hinaus stelle ich bei Coachings oft fest, dass andere Menschen keinen Ausweg aus für sie schwierigen Situationen finden, sich gedanklich immer wieder im Kreis drehen, sich hilflos, den Umständen machtlos ausgeliefert und ängstlich fühlen. Diese Gefühle sind da, und man kann sie nicht einfach vom Tisch wippen. Unter diesen Gefühlen leiden Menschen.

Doch was ist der Unterschied zwischen den Menschen, die schnell eine Alternative zu ihrer derzeitigen Situation entwickeln und denjenigen, die keinen Lösungsansatz finden und unter den oben genannten Gefühlen leiden? – Der Unterschied besteht darin, dass erstere konstruktiv nachdenken und letztere grübeln! Zu viel Nachdenken führt zu keiner Lösung, denn negative Gedanken gewinnen im Kopf die Oberhand, sie hemmen uns, lassen uns nicht die nötigen Handlungsschritte einleiten und – sie machen krank. Denn: zu viel Nachdenken ohne zu einer Lösung zu kommen heißt Grübeln und Grübeln macht Körper und Seele krank – wir befinden uns schließlich nicht mehr im Gleichgewicht!

Meinen Sie nicht auch, dass unser Leben zu kurz ist, um es mit krankmachendem Grübeln zu verbringen, das uns zu keiner Lösung führt?

Mit Sicherheit haben Sie all das Potenzial, das Sie brauchen, um wieder in Ihr persönliches Gleichgewicht zu kommen. Lernen Sie, einen Misserfolg als Gelegenheit zu akzeptieren, daraus zu lernen und vielmehr Ihre Stärken und Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Sie festigen damit nicht nur Ihr Selbstvertrauen sondern finden gleichzeitig zu mehr Gelassenheit um nach vorne schauen und konstruktive Gedanken entwickeln zu können. Dies ist der Weg, mit dem Sie Ihren ganz persönlichen Lösungsansatz finden!

Sehr gerne bin ich in diesem Prozess für Sie da und gebe Ihnen so viel Hilfe zur Selbsthilfe, wie Sie benötigen.

Ihre

Sabine Sambill

„Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.“

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Innehalten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir sind mittlerweile im Monat Juli des Jahres angekommen. Viele von uns freuen sich auf den Urlaub, die Kinder auf die Sommerferien. Mit Sicherheit wird der Urlaub für einen Großteil der Menschen dieses Jahr anders verlaufen, als in den vergangenen Jahren. Infolge der Corona-Pandemie stehen uns nur wenige Reiseziele zur Verfügung. Manche haben sich entschieden, den Urlaub lieber im eigenen Land zu verleben, was sicher viele Reize hat. Wieder andere entscheiden sich eventuell, den Urlaub auf dem Grundstück oder im Garten zu verbringen. Für Viele aber ist Urlaub dieses Jahr gar kein Thema, weil sie infolge des wirtschaftlichen Shutdowns zur Eindämmung der Pandemie ihre Arbeit verloren haben bzw. in Kurzarbeit sind. Bereits jetzt erhalte ich Anfragen von Menschen verschiedener Altersgruppen, die sich nach einer neuen beruflichen Perspektive umschauen müssen und sich zum Berufsorientierungs- und Bewerbungscoaching anmelden.
Insbesondere die Situation, dass der eigene Job noch Anfang des Jahres als sicher galt und nun, durch „Corona“ mit einem mal alles anders ist, lässt sich nur schwer verarbeiten. Es ist auch nicht einfach, derzeit optimistisch zu bleiben. Die wirtschaftlichen Folgen des Herunterfahrens der Wirtschaft sind derzeit werder für unser Land noch für die Weltwirtschaft vollumfänglich abschätzbar.
Überbordender Optimismus ist genauso wenig ein Weg, Krisen zu meistern, wie Pessimismus. Beides sind Extreme, die uns im Leben nicht viel nützen.
Weshalb spreche ich dies an? Weil ich meine, dass gerade in diesem durch „Corona“ geprägten Jahr die Urlaubszeit ein guter Anlass sein kann, einmal inne zu halten. Inne halten und das bisherige Leben überdenken bzw. sich mit der Gegenwart auseinanderzusetzen und eventuell eine mögliche Kurskorrektur zu vorzubereiten. Dazu benötigen Sie realistisches Denken. Vielleicht gelingt es Ihnen dadurch, auch die positive Seite der Corona-Pandemie zu entdecken – denn jede „Medaille“ hat zwei Seiten! Vielleicht haben Sie jetzt die Möglichkeit, sich beruflich endlich in die Richtung zu entwickeln, die Sie schon immer einschlagen wollten? Oder Sie ziehen in eine Gegend, die bereits seit vielen Jahren Ihr Traum ist. Oder, oder, oder…
Sehr gerne bin ich im Rahmen eines Coachings für Sie da und unterstütze Sie dabei, Ihre Potenziale offen zu legen, die sich daraus für Sie ergebenden Möglichkeiten zu erkennen und zielstrebig anzusteuern.
Ihre
Sabine Sambill
„Der Utopist sieht das Paradies,
der Realist das Paradies plus Schlange.“
(Friedrich Hebbel)

Jahres-Halbzeit 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit dem 6. Monat des Jahres vollenden wir bereits wieder die Hälfte des Jahres 2020. Was für ein Jahr war das bislang für Sie? Ich erinnerte mich gleich zu Beginn der Corona-Pandemie an die Worte meiner Großmutter, die Schaltjahre immer mit Negativem verband. In Schaltjahren – so Oma – schienen sich Unglücke, egal welcher Art, zu häufen.

Nun bin ich nicht abergläubig, doch wir haben wieder ein Schaltjahr und können wahrlich nicht sagen, dass uns das Jahr bislang mit Positivem überschüttet hätte. Noch ist „Corona“ nicht überstanden, zum Glück sind – zumindest in Europa – die Fallzahlen stark rückläufig. Auf der einen Seite hat der wirtschaftliche Shutdown bereits bis jetzt viele Unternehmen an den Rand ihrer Existenz gebracht. Die Produktion ist so stark eingebrochen, wie seit der Großen Depression in den 1930er Jahren nicht mehr. Kurzarbeit und Entlassungen von Arbeitnehmern sind allgegenwärtig. Lieferketten unserer globalisierten Wirtschaft sind gestört, Hersteller warten auf Zulieferungen und damit Kunden auf bestellte Endprodukte. Auf der anderen Seite haben die Politiker milliardenschwere Rettungspakete auf den Weg gebracht, um die Wirtschaft wieder „anzukurbeln“. Ob die Maßnahmen greifen bzw. welche Folgen für die Wirtschaft und die Bevölkerung daraus erwachsen, können noch nicht mit Sicherheit angegeben werden.

Immerhin – der Lock-down wird langsam gelockert, wir können uns wieder freier bewegen, mit den entsprechend verordneten Schutzmaßnahmen auch wieder Restaurants besuchen oder einkaufen gehen. Allerdings weiß noch niemand, ob in das Ausland gebuchte Urlaubsreisen im Sommer angetreten werden können. Egal wie – in jedem Fall wird „Urlaub“ dieses Jahr völlig anders sein, als wir es gewohnt sind…

Wovon wir ausgehen müssen ist die Tatsache, dass viele Strukturen, Abläufe, Tätigkeiten, Gewohnheiten usw. nach Corona nicht mehr so sein bzw. von statten gehen werden, wie vor Corona.

Liebe Leserin, lieber Leser, es ist definitiv nicht meine Absicht, Sie mit der Aufzählung dieser Fakten, die Sie mit Sicherheit selber kennen, zu langweilen oder Ihnen Angst zu machen. Ich möchte, dass Sie auf mögliche Veränderungen vorbereitet sind und Sie damit auf ein Thema hinlenken, dass jede/jeder von Ihnen einmal ganz für sich beleuchten sollte. Ich meine Ihre ganz persönliche Veränderungskompetenz.

Um „am Ball“ zu bleiben, braucht es Veränderungskompetenz!

Jede/r von uns ist unterschiedlich mit dieser wichtigen Kompetenz ausgestattet. Vielen Menschen fällt es leicht sich auf neues einzulassen, viele sind regelrechte „Motoren“ in Veränderungsprozessen, andere wiederum halten gerne an Altbewährtem fest. Letzteres wird in bestimmten Belangen nur noch eingeschränkt möglich sein.

Wir alle sollten zumindest über ein gewisses Maß an Veränderungskompetenz verfügen, um uns nicht zu blockieren und vielleicht selbst ins „Abseits“ zu katapultieren. Egal ob es sich um berufliche, gesellschaftliche oder private Themen handelt. Den Kopf in den Sand zu stecken hat noch niemanden weiter gebracht.

Gehen Sie in Ruhe in sich und überlegen Sie, wie es um Ihre Veränderungskompetenz bestellt ist. Sollten Sie auf eine innere Barriere stoßen oder nicht genau wissen, wie Sie das eine oder andere Thema anpacken sollten, um die Weichen in die richtige Richtung zu stellen, kontaktieren Sie mich einfach. Gemeinsam werden wir Ihre Voraussetzungen und Ressourcen analysieren und zielführende Veränderungsmöglichkeiten herausarbeiten, damit Sie „am Ball“ bleiben.

Ihre

Sabine Sambill

„Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist.“

(Louis Pasteur)

„Alles neu macht der Mai“

Liebe Leserin, liebe Leser,

der fünfte Monat des Jahres, der „Wonnemonat“ Mai steht seit dem späten Mittelalter für das Aufblühen und Erneuern der Natur und damit für Hoffnung, Elan und Kraft.

All das Positive, das der Mai in sich trägt, wird allerdings dieses Jahr gebremst durch ein Virus namens „Corona“. Gerade haben wir einsame Ostern ohne Feiern mit der Familie oder Freunden und dem striktem Verbot, uns weiter als 15 km von unserem Wohnumfeld zu entfernen, hinter uns. Über die Medien werden uns noch immer tagtäglich die Horror-Szenarien der Virologen über die Gefährlichkeit des Virus zugemutet obwohl Epidemiologen und weitere hochkarätige Fachärzte auf der ganzen Welt die Gefahr, die von Corona ausgeht, fundiert relativieren, eingrenzen und konstruktive Handlungsvorschläge unterbreiten können.

Viele Länder weltweit, die USA, Länder der EU, allen voran Deutschland, reagierten mit einem fatalen Show-down der Wirtschaft, dessen Ende und vor allem dessen Kollateralschäden derzeit von noch niemandem 100%-ig beurteilbar sind. Nur so viel sei gesagt: Volkswirte prognostizieren, das die weltweite Rezession, die durch den Corona-Schock zum „Überlaufen“ gebracht wurde, die globale Wirtschaft in eine tiefere Krise ziehen wird, als die Wirtschaftskrise in den 1930-er Jahren eine war. Schon jetzt sind Unternehmen -[nbsp] vom Kleinstunternehmen bis zu großen Konzernen gezwungen, Mitarbeiter zu entlassen.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie gesund bleiben und gut durch die Krise hindurch kommen. Doch verlieren Sie bitte auch dann nicht den Mut, wenn Sie sich beruflich verändern müssen – es gibt immer einen Weg. Um noch einmal auf den Titel meines Mai-Blogs zurückzukommen: „Alles neu macht der Mai“ – betrachten Sie doch eine Veränderung als Chance, zufriedener, erfolgreicher zu werden!

Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg in eine neue berufliche Zukunft, denn eines meiner Schwerpunktgebiete, in denen ich als Coach arbeite, ist die Hilfe bei Ihrer erfolgreichen beruflichen Neuorientierung unter Nutzung all Ihrer Ressourcen!

Ihre

Sabine Sambill

„Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen einen.“

(Hannibal, Feldherr der Antike)

Meine 4-Schritte-Methode in Krisensituationen

Liebe Leserinnen und Leser,

der vierte Monat des Jahres 2020 ist angebrochen. Die „Corona-Krise“ hat uns voll im Griff, viele Menschen weltweit sind infiziert, auch gestorben, ein Ende ist noch nicht absehbar. Die deutsche Regierung hat zwecks Eindämmung der Infektionsgefahr den wirtschaftlichen Shut-down angeordnet – auf noch unbestimmte Zeit. Für viele Unternehmen – besonders kleine und Einzelunternehmen – bedeutet dies höchste Unsicherheit bis hin zur Existenzgefährdung. Von der Regierung verabschiedete „Hilfspakete“ zur Existenzsicherung sollen greifen. Wann? Haben alle Betroffenen einen Nutzen daraus? Was wird nach „Corona“ sein? Fragen über Fragen tun sich auf.

Hinzu kommt eine Überflutung mit Horror-Szenarien seitens der Medien. Auf allen Kanälen ist „Corona“ präsent.

Natürlich ist das Thema ernst und es regt sich Angst, die nicht unberechtigt ist. Angst mahnt zur Vorsicht und das ist gut so. Nur – Angst darf nicht erdrücken, uns lähmen und am klaren Denken hindern. Es kommt also auch hier auf die Dosis an!

Ich möchte Ihnen sagen, wie ich in Krisensituationen dafür sorge, meine Angst nicht übermäßig werden zu lassen und was mir hilft, angemessen und rational zu handeln.

Schritt 1: Ich höre mir offizielle Meinungen und Berichte an, die leicht zugänglich sind, um Grundinformationen zu bekommen.

Schritt 2: Ich suche daneben nach „zweiten Meinungen“, also nach Offenlegungen, Bewertungen und Ansichten Dritter, die nicht im offiziellen „Mainstream“ mitschwimmen.

Schritt 3: Ich nehme mir die Zeit, diese allseitigen Informationen ganzheitlich und komplex zu verarbeiten, denke darüber nach und bilde dann „meine“ eigene Meinung dazu.

Schritt 4: Ich überlege, welche Handlungsalternativen es für mich in der derzeitigen Lage gibt und entscheide mich für die aus meiner Sicht beste Handlungsoption. Diese beginne ich umzusetzen – Richtungskorrekturen nicht ausgeschlossen.

Und Sie?

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie gesund bleiben und durch kluges Verhalten gut durch die Krise hindurch kommen.

Ihre

Sabine Sambill

„Aller guten Dinge sind drei“

Liebe Leserinnen und Leser,

inzwischen sind wir schon im dritten Monat dieses Jahres angekommen – Sie sehen es auch daran, dass die Uhr in meinem Homepage-Header die dritte Stunde anzeigt.

Das alte Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ hat mich inspiriert, dieses in etwas sinnabgewandelter Form zum Gegenstand meines März-Blogs zu machen

Ich bitte Sie nun, einmal bewusst zu hinterfragen, wie Sie Entscheidungen treffen. –

Ich jedenfalls weiß, dass ich mich – besonders in der Vergangenheit – häufig zwischen Plan A oder Plan B, zwischen der schwarzen oder blauen Hose, zwischen zu Hause feiern oder im Restaurant feiern u. s. w. entschieden habe. Ehrlich gesagt kam es mir selten nur in den Sinn, mir vor einer Entscheidung etwas mehr Zeit zum Überlegen zu nehmen. Das geht vielen Menschen so. Nicht zuletzt deshalb, weil man von uns besonders in beruflichen Situationen oft eine schnelle Entscheidung erwartet. Unsere Zeit ist schnelllebig, hektisch. Wir sind in dem „Sog“ drin, schnell zu denken und damit auch schnell zu entscheiden. In zwei Varianten zu denken, fällt uns verhältnismäßig leicht. Das ist bequem. Aber wer sagt uns denn, dass wir unser Denken auf zwei Alternativen beschränken sollen? Ist es vielleicht nur so ein „Gewohnheitsding“? Natürlich muss zum Beispiel ein Notarzt sehr schnell entscheiden – Luftröhrenschnitt oder nicht – um möglicherweise ein Menschenleben zu retten. Aber mal ehrlich: Sind wir alle Notärzte? Ist es vielleicht doch möglich, an der einen oder anderen Stelle etwas länger nachzudenken um die optimale Lösung für unser Thema zu finden?

Inzwischen habe ich mir zu eigen gemacht, mir reiflich Zeit zum Überlegen zu nehmen und immer besser gelingt es mir nun, neben Plan A und B auch noch einen Plan C zu finden. Neben der blauen und schwarzen Hose, schaue ich mir immer öfter auch mal eine rote an. Und warum den nächsten Geburtstag mit Freunden nicht in Form einer Wanderung mit Picknick feiern?

Sie merken, worauf ich hinaus will! Ich möchte Sie ermuntern, sich die Mühe zu machen, vor wichtigen Entscheidungen – egal ob im privaten oder beruflichen Kontext – nach mehreren Alternativen zu suchen. Vielleicht gibt es ja neben Plan A, B, C auch noch Plan D? Das Leben ist nicht nur schwarz und weiß! Wenn es Ihnen anfangs vielleicht etwas schwer fällt, Ihre „Grautöne“ zu finden, bin ich gerne bereit, Sie bei Ihrer Suche zu unterstützen.

Ihre Sabine Sambill

Geben und Nehmen

Liebe Leserin, lieber Leser,

das neue Jahr ist in vollem Gange. In meinem Blog bin ich nun schon bei der Zahl 2, dem zweiten Monat, die Uhr steht auf „2“. Das hat mich dazu inspiriert, einmal das Thema „Geben und Nehmen“ unter die Lupe zu nehmen.

Warum? Wenn wir ganz streng nach der Numerologie gehen, so steht die Zahl 2 in der Geburtszahl nämlich einerseits für Kooperation aber auch für den Hang, das Dienen oder Helfen etwas zu übertreiben.

Im Coaching begegnen mir öfters Menschen, die zwar geben, aber häufig nicht nehmen können. Sie geben und geben – auch ohne darum gebeten worden zu sein. Dies passiert im familiären Kontext genauso wie im beruflichen oder im Freundeskreis. Irgendwann kommt dann das Gefühl hinzu, ausgenutzt zu werden. Vielfach reagieren diese Menschen dann unangemessen oder besser gesagt hilflos, nehmen es übel und widersetzen sich durch inneren oder äußeren Rückzug, anstatt das Thema offen anzusprechen. Häufig resultiert das Ganze dann in einem Zustand der totalen Erschöpfung oder gar in einer Erkrankung.

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor, vielleicht sind Sie solch ein/e typische 2-er Geburtszahl? Dann ist es an der Zeit, dass Sie etwas von Ihren Aufgaben abgeben. Ganz wichtig ist es für Sie, einen Ausgleich zwischen Ihren Bedürfnissen und Pflichten und denen anderer zu schaffen. Und: Grenzen zu setzen – zu Ihrem eigenen Schutz!

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie den richtigen Weg finden können um sich fortan zu schützen, helfe ich Ihnen gerne dabei, denn mit Sicherheit ist die Zahl 2 in Ihrer Geburtszahl nicht die einzige Ursache für dieses Verhalten. Lassen Sie uns gemeinsam nach den Ursachen schauen und Ihr „Geben und Nehmen“ in die so wichtige Balance bringen.

Ihre Sabine Sambill

Neues Jahr – Neustart

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Ihnen an dieser Stelle von Herzen ein glückliches, gesundes und erfülltes neues Jahr! Gleichermaßen wünsche ich Ihnen, dass es Ihnen gelingen möge, den Jahresbeginn als Startpunkt zu nutzen um Wege zu finden, sich künftig etwas besser um sich selber zu kümmern. Ich empfinde den Start in ein neues Jahr immer ein bisschen wie einen Neubeginn, der dazu wunderbar geeignet ist.

Warum spreche ich dieses Thema an? – Ich möchte Sie dafür sensibilisieren, einmal genau zu überlegen, ob Sie sich in all der Anspannung und Hektik des Alltags noch wirklich so wahrnehmen, wie Sie sind. Ob Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche noch sehen und auch bedienen.

Auch mein Leben bestand lange Zeit vor allem aus Pflichtprogrammen und Funktionieren. Beruflich in einem Konzern verankert, war ich ein Rad in dessen Getriebe, bis ich merkte, dass das Rad ein „Hamsterrad“ war. Ich erfüllte meine Aufgaben sehr gut, weil ich das so gewohnt war und man das von mir erwartete. Im Laufe der Zeit kam immer mehr „Ballast“ hinzu. Aufgaben, die erledigt werden mussten, aber nicht wirklich meinem Profil entsprachen. Erfüllung und Zufriedenheit mit der Arbeit blieben somit zusehends auf der Strecke. Das Resultat war, dass mir die Freude an der Arbeit abhanden kam und ich meinen Unwillen mit nach Hause zu meiner Familie nahm. Ich war ständig angespannt und ausgelaugt, was natürlich dem Familienfrieden nicht zuträglich war. Das Schlimme war, ich machte lange Zeit einfach so weiter – Tag für Tag, denn immerhin hatte ich einen sicheren Job! Immer weiter im „Hamsterrad“, bis sich irgendwann massive gesundheitliche Probleme einstellten. Mein Körper zeigte mir wohl gerade die „Rote Karte“ – zum Glück habe ich dieses Signal wahrgenommen.

Mein Weg, mich besser um mich zu kümmern, war der Weg in die berufliche Selbständigkeit, in ein Aufgabengebiet, das mir nun wieder neue Herausforderungen, Bestätigung und Freude beschert. Ich arbeite mit Sicherheit nicht weniger als früher – aber zufriedener, erfüllter und damit glücklicher – und genau das macht den Unterschied!

Ich möchte Sie an dieser Stelle ermutigen sich die Zeit zu nehmen, einfach einmal inne zu halten und in sich hinein zu lauschen. Vielleicht haben Sie ja auch schon so ein gewisses „Bauchgefühl“ wahrgenommen, dass etwas – egal in welchem Lebensbereich – nicht mehr stimmig ist. Ein Gefühl, das da ab und zu auftaucht, das Sie aber bislang nicht wirklich ernst nehmen wollten. Es muss keinesfalls immer eine so gravierende Veränderung sein, wie eine radikale Neuorientierung. Manchmal ist es nur nötig, einmal „Nein“ zu sagen oder eine kleine Kurskorrektur vorzunehmen, egal ob im beruflichen oder privaten Kontext, um wieder glücklicher und gesünder zu leben.

Wenn Sie mögen, helfe ich Ihnen gern dabei Ihren Weg zu finden, sich besser um sich zu kümmern.

Ihre Sabine Sambill

Jahreswechsel – Abschied nehmen

Ein Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende entgegen. Die Natur zieht sich zurück. Die Laubbäume stehen kahl, ohne Blätter in Feld und Flur. Die Landschaft gibt ein karges Bild ab und ein melancholischer Grauschleier bedeckt die Wiesen. An manchen Tagen wird es kaum richtig hell. Die Tiere, die noch bis vor kurzem auf den Weiden grasten, wurden in den wärmenden Stall gebracht.

Vielleicht beschlich in den vergangenen Wochen den einen oder die andere von Ihnen so ein Gefühl von Traurigkeit. Möglicherweise liegt das daran, dass ein Jahresende immer etwas mit „Loslassen“ zu tun hat. Dinge sind vorüber, die während des Jahres schön waren, Erlebnisse, Begegnungen, Erfolge, … aber auch traurige Ereignisse sind Vergangenheit. Es ist nun an der Zeit, diese Dinge loszulassen. Loslassen fällt uns Menschen aber oft sehr schwer -[nbsp] auch mir. Doch in den letzten Jahren, seitdem ich durch meine Selbständigkeit den Umfang beruflicher Aktivitäten selbstbestimmt steuern kann, habe ich für mich ein sehr schönes Ritual entdeckt. Ich nutze die wunderbare Adventszeit im Erzgebirge, um das Jahr auf meine Weise zu beenden und mich auf den Abschied vom alten Jahr vorzubereiten. Im Dezember arbeite ich nicht so viel wie in den übrigen Monaten des Jahres, ziehe mich also tatsächlich zurück. Ich nehme mir ab und zu die Zeit, um bei Kerzenschein über das Jahr nachzudenken und schreibe mir viele Dinge meines Jahres in mein „Jahrbuch“. Erst dabei wird mir vollends bewusst, wie bunt und schön, erfolgreich und reich an wundervollen Begegnungen mit vielen „alten“ und „neuen“ Menschen das Jahr war. In meinem Jahrbuch stehen natürlich auch die Dinge, die für mich noch nicht optimal sind. Diese möchte ich gerne im neuen Jahr in Angriff nehmen. Dafür aber braucht es Kraft. Um diese Kraft zu tanken, nutze ich den Jahresausklang, indem ich ruhiger trete, die Ruhe in meinem schönen, weihnachtlich geschmückten Zuhause genieße. Indem ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringe, Menschen treffe, die mir wichtig sind. Indem ich meinem Körper Wellnessanwendungen gönne und öfter in der winterlichen Natur spazieren gehe. Dabei dauert es gar nicht lange und Freude auf das neue Jahr, das bereits vor der Tür steht, kommt auf. Eine große Neugier auf all das, was es mir wohl bringen wird macht sich in mir breit. Der Jahreswechsel kann kommen!

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen einen guten Abschied vom alten Jahr, eine wunderschöne Adventszeit, zauberhafte Weihnachtstage und einen frohen Jahreswechsel. Mögen sich all Ihre Wünsche, Träume und Gedanken erfüllen!

Ihre Sabine Sambill